Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen ist ein zunehmendes Problem, das sowohl die körperliche als auch die seelische Gesundheit stark beeinträchtigen kann. Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) hat anhand ihrer Versicherungsdaten aktuelle Zahlen veröffentlicht, die eine alarmierende Entwicklung zeigen. Im Jahr 2023 waren 5,2 % der 6- bis 18-Jährigen stark übergewichtig. Das entspricht einer Zunahme von rund 25 % im Vergleich zu 2008, als der Anteil noch bei 4,1 % lag. Besonders betroffen sind Jungen, bei denen der Anstieg mit 40 % überdurchschnittlich hoch ausfällt.
Die KKH sieht die Hauptursachen für dieses Problem in einer ungesunden Ernährung, aggressiver Werbung für ungesunde Kinderprodukte und einem Mangel an Bewegung. Digitale Medien werden dabei als „Bewegungsräuber“ bezeichnet. Ebenso tragen Stress, psychischer Druck, schlechter Schlaf und Schilddrüsenerkrankungen ebenfalls zur Entstehung von Übergewicht bei.
Die Krankenkasse appelliert an Eltern, frühzeitig Hilfe bei Fachärzten oder Psychologen zu suchen. Stark übergewichtige Kinder und Jugendliche leiden nicht nur unter körperlichen Folgeerkrankungen, sondern sind auch häufiger Opfer von Mobbing, Hänseleien und sozialer Ausgrenzung.
Die gesundheitlichen Folgen von Adipositas können lebensbedrohlich sein. Zu den möglichen Langzeitrisiken zählen Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, Schlaganfall, Diabetes Typ 2, bestimmte Krebsarten und Gelenkverschleiß.
Die alarmierenden Zahlen verdeutlichen, wie dringend Maßnahmen zur Prävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen nötig sind. Eine Kombination aus gesunder Ernährung, ausreichender Bewegung und der Förderung mentaler Gesundheit könnte helfen, dieser Entwicklung entgegenzuwirken und das Risiko schwerer Folgeerkrankungen zu senken.
Immer mehr Kinder sind übergewichtig
Ärzteblatt online
1/2025
Praxis
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